Salzkristall-Duftlampe

Salzkristall-Duftlampen erfüllen mehrere Bedürfnisse: sie erhellen jeden Raum mit warmem Licht. Zugleich werden durch die Wärme Salzionen an die Luft abgegeben. das reinigt die Luft. Wenn die Salzlampe als Duftspender genutzt wird, können ätherische Öle – in Wasserdampf aufgelöst – dafür genutzt werden. Zugleich wird die Luft durch das verdunstende Wasser befeuchtet. Wer dachte, die Salzkristall-Lampen wären längst out, hat den Zauber unterschätzt, den die Leuchten aus orange- bis rosafarbenem Himalaya-Salz auch heute haben.

Salzkristall-Duftlampen mit Teelicht-Betrieb

Salzkristall-Aromalampen sind in drei Varianten zu haben. Die kleineren Salzkristall-Aromalampen werden mit einem Teelicht betrieben. Hier finden sich kleinere und größere Salzlampen, die mittels nachkaufbarem Aufsatz zu Aromalampen erweitert werden können. Der Aufsatz ermöglicht eine flexible Nutzung der Salzlampe. Salzlampen, die vorzugsweise mit Teelicht betrieben werden, sind nur im Nahbereich wirksam. Bei größeren Salzlampen-Brocken würde ein Teelicht nicht genug Wärme erzeugen, um das Aroma zu verteilen.

Bei anderen Salzlampen ist der Aromaaufsatz fest montiert. Zusätzlich zu den stromfreien Aroma-Salzlampen sind auch Salzkristall-Duftlampen zu haben, die mit einem Stromanschluss und einer eingebauten 15 Watt-Birne Licht und Duft verbreiten. Die Aromen werden mittels Wärmeeinwirkung und verdunstendem Wasser aus dem aufgesetzten Behälter an den Raum abgegeben. Wer seine Duftlampe aus Himalayasalz täglich nur einige Zeit oder nur gelegentlich anmachen möchte, benötigt keine elektrisch betriebene Salzlampe.

Sobald die Salzkristall-Duftlampe nach dem Anzünden einen bestimmten Grad an Wärme erreicht, verdunstet das stimmungsgerecht mit ätherischem Öl versetzte Wasser. Ein dezenter Duft breitet sich im Raum aus. Der Vorteil von Salzlampen mit Aromafunktion gegenüber konventionellen Duftkerzen ist, dass natürliche Aromaöle eingesetzt werden. Diese enthalten keine synthetischen Aromastoffe, wie sie in Duftkerzen verarbeitet werden. Viele Menschen reagieren auf die Düfte von Duftkerzen schon im Laden mit Kopfschmerzen. Das ätherische Öl in einer Salzkristall-Aromalampe kann mit einem einzigen Tropfen deutlich sparsamer dosiert werden. Es verfehlt seine belebende oder beruhigende Wirkung auch dann nicht.

Umweltbewusste Menschen, die stimmungsvolles Licht und eine dezente Raumbeduftung wünschen, sind mit einer Salzkristall-Aromalampe mit Teelicht bestens bedient. Viele Menschen finden heutzutage zu natürlichen Licht- und Wärmespendern zurück. Flackernde Kerzen haben seit Urzeiten einen besonderen Zauber. Zudem verbrennen gute Teelichte russ- und rauchfrei sowie rückstandslos. Sie entnehmen der Raumluft nur wenig Sauerstoff, erzeugen aber ausreichend Wärme. Wer es besonders natürlich mag, nutzt in seiner Salzsteinlampe Bienenwachs-Teelichte. In einer Salzkristall-Duftlampe sollte das Teelicht allerdings eine dünne Umhüllung aus Aluminium haben. So wird die Salzlampe nicht durch Wachsreste verschmutzt. Aluminium-Teelichthalter können industriell wiederverwertet werden oder dienen zum Basteln. Teelichthalter aus Glas passen meist nicht in die Ausbohrungen von Salzkristall-Duftlampen.

Die elektrisch betriebene Salzkristall-Duftlampe

Wer seine Salzkristall-Duftlampe gerne stundenlang heimeliges Licht und sanften Duft spenden lassen möchte, sollte sich eine Salzkristall-Duftlampe für elektrischem Betrieb zulegen. Solche Duftlampen können die Nutzer stundenlang an lassen, ohne sich darum kümmern zu müssen. Der Verbrauch an Teelichten wäre bei einem Rund-um-die-Uhr-Betrieb hoch. Außerdem verbrauchen Teelichte auf Dauer viel Sauerstoff. Der Erfolg der strombetriebenen Salzkristall-Leuchten ist leicht zu erklären. Zum einen geben solche Lampen über Stunden Aromen an die Umgebungsluft ab. Der Nutzer muss nur gelegentlich das Wasser im aufgesetzten Wasserbehälter auffüllen, und nach Bedarf einen Tropfen ätherisches Öl nachfüllen.

Salzkristall-Duftlampen können auch nur als Luftbefeuchter dienen. In diesem Fall wird kein ätherisches Öl in die befüllte Wasserschale geträufelt. Salzkristall-Duftlampen geben im Betrieb beständig Negativ-Ionen an die Raumluft ab. Negativen Ionen sagt man nach, dass sie einen ausgleichenden Effekt gegenüber Stromquellen haben. Neben PC-, Fernseher- und Tablet-Bildschirmen benutzen wir häufig ein Smartphone. Viele Menschen steuern ihr modernes „Smart Home“ per App-Steuerung. Selbst gegen Zigarettenrauch sind Negativ-Ionen aus Salzkristall-Duftlampen ein gutes Gegenmittel.

Erwärmte Salzkristalle verbreiten ein angenehmes Raumklima. Das orangefarbene Licht, das eine elektrisch betriebene Salzkristall-Duftlampe verbreitet, ist Balsam für die Seele. Diese hungert in der dunklen Jahreszeit nach Licht. Der Betrieb einer elektrisch betriebenen Salzkristall-Duftlampe schlägt nicht mit hohen Stromkosten zu Buche. Mit kalt bleibenden LED-Leuchtmitteln funktionieren Salzkristall-Duftlampen nicht.

Das ideale Gewicht von Salzkristall-Duftlampen

Viele Menschen kaufen eine Salzkristall-Duftlampe, weil sie ihnen gefällt. Doch um optimalen Wirkungen zu erreichen, sollten die Nutzer einiges wissen. So ist eine Salzkristall-Duftlampe zum Beipiel nutzlos, wenn sie bei geöffneten Fenstern betrieben wird. Die beruhigende oder belebende Wirkung der Salz-Ionen und der Beduftung verpufft dann größtenteils. Zudem kann eindringende Feuchtigkeit dem Salzbrocken schaden. Je höher die Luftfeuchtigkeit ist, desto eher nimmt die Salzlampe Schaden.

Eigengewicht und Größe der Salzlampe sollten der Raumgröße angepasst werden. Nur so lassen sich die besten hygroskopischen Effekte erzielen. In der Größe sind aus natürlichen Salzbrocken angefertigte Salzkristalllampen sehr unterschiedlich. Unabhängig davon, ob der Betrieb der Salzlampe elektrisch oder mittels Teelicht möglich ist, sollte also das Gewicht der entscheidende Parameter für den Kauf einer Salzkristall-Duftlampe sein.

Bei einem kleinen Raum, der nur zehn Quadratmeter Größe hat, genügt eine Salzkristall-Duftlampe, die zwei bis fünf Kilogramm gewicht hat. Für einen Raum mit fünfzehn bis zwanzig Quadratmetern müsste die Salzlampe schon vier bis zehn Kilo Gewicht mitbringen. Gegebenenfalls sind zwei kleinere Salzkristall-Lampen anzuraten, die in unterschiedlichen Raumecken positioniert werden. Ab 25 Quadratmetern Raumgröße sollte die Salzkristall-Duftlampe mindestens 25 Kilogramm Gewicht auf die Waage bringen.

Auch die Standortfrage ist von entscheidender Bedeutung, wenn der größtmögliche Effekt erzielt werden soll. Eine Stelle, wo hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, ist ungeeignet. Bekanntlich ist Salz hygrophob. Es zieht Feuchtigkeit an und bindet diese. Speisesalz verklumpt bei hoher Luftfeuchtigkeit. Damit die Salzlampe keine Wassermoleküle absorbieren kann, sollte sie möglichst an einem Standort platziert werden, der ein einigermaßen ausgeglichenes Raumklima hat. Badezimmer und Küchen verbieten sich demnach meistens als Standorte für die Salzkristall-Duftlampe.

Zieht eine Salzlampe zuviel Feuchtigkeit an, beginnt sie zu „schmelzen“. Außerdem kann das Stromkabel bei schlechter Verarbeitung einen Kurzschluss auslösen. Elektrisch betriebene Salzlampen sollten regelmäßig über 24 Stunden durchgewärmt werden, um durchzutrocknen. Bildet sich rund um die Salzlampe ein verkrusteter Salzsee, ist der Standort absolut ungeeignet.

Ebenso ist ein Stellplatz zu wählen, an dem es einen festen und ebenen Untergrund gibt. Dieser muss das Gewicht der Salzkristall-Duftlampe verkraften. Große Salzbrocken können bis zu 50 Kilo wiegen. Das Gewicht der Salzkristall-Duftlampe sollte kompatibel mit dem Glas- oder Regalboden sein, auf dem der Himalayasalz-Brocken steht. Bemerken Sie ein Verbiegen des Standbodens, ist die Salzlampe zu schwer. Ein Standort am Fußboden wäre vorzuziehen.