Himalayasalz

Himalayasalz hat sicherlich jeder schon einmal irgendwann im Supermarkt gesehen: Mit seiner zartosa Farbe hebt es sich optisch deutlich von anderen Salzarten im Regal ab. Für Feinschmecker ist das als besonders würzig geltende Salz mittlerweile unverzichtbar geworden, doch es kommt ebenso als Pflegeprodukt zum Einsatz – wie beispielsweise als Badezusatz. Seine wertvollen, ursprünglichen Inhaltsstoffe sollen darüber hinaus gegen zahlreiche Leiden wirken. Auch Salzlampen, die aus den rosa Kristallen gefertigt werden, sind ein modischer Blickfang.

Doch was ist es nun genau, dass das Himalayasalz so besonders macht – und welche Unterschiede gibt es zum normalen Speisesalz?

Himalayasalz – was ist das eigentlich genau?

Genau genommen handelt es sich beim Himalayasalz um eine besondere Salzart, die als Steinsalz bezeichnet wird. Eine salzhaltige Ablagerung entsteht in der Natur, wenn Meere im Laufe der Jahrhunderte austrocknen, da sich der Planet stetig verändert. Die Reste dieser Veränderungen sind trockene Salzschichten, die die Berge mit unvorstellbarer Kraft über viele Jahrtausende zusammendrücken. Dieses Salz befindet sich natürlich nicht an der Oberfläche, sondern lagert in der Tiefe, bedeckt von Felsen und dem Erdboden, wo äußere Umwelteinflüsse ihm nichts anhaben können. Der Abbau von Himalayasalz erfolgt vollkommen ohne den Einsatz von Chemie und ist aus diesem Grund eines der reinsten Salze überhaupt. Es setzt sich im Großen und Ganzen aus einheitlichen, größeren Kristallen zusammen. Beim Meersalz ist dies anders – es bildet stattdessen eher kleine Kristalle.

Die Zusammensetzung der weiteren Bestandteile hängen immer von den enthaltenen Mineralstoffen ab, die früher im Meer vorhanden waren. Grundsätzlich erfolgt der Abbau von Himalayasalz auch heute, 400 Jahre nach der Entdeckung noch traditionell von Hand. Die Entdeckung war reiner Zufall: Ein Heer von Alexander dem Großen stieß während eines Feldzugs auf das Vorkommen – die Zweitbezeichnung Alexandersalz macht also durchaus Sinn. Die wichtigste Abbauregion befindet sich in rund 250 km Entfernung zum Himalaya-Gebirge, aus geografischer Sicht also in Pakistan. Das Salzvorkommen selbst lagert in einer Tiefe von rund 400 bis 500 Metern unter der Erdoebrfläche – dies sind rund 75 % des weltweiten Bedarfs an Himalayasalz,

Näheres zu den Inhaltsstoffen von Himalayasalz

Aus chemischer Sicht besteht Himalayasalz zu 98% aus normalem Natriumchlorid. Allerdings gewährleisten die Abbaumethoden sowie sein natürliches Vorkommen einen außerordentlichen Grad an Reinheit – es ist nahezu komplett frei von schädlichen Umweltgiften. Dies ist der deutlichste Unterschied zwischen Meersalz, das auf industriellem Wege in Salinen hergerstellt wird, und Himalayasalz. Entscheidet man sich für industrielles Salz, kann nie ausgeschlossen werden, dass gewisse Reste von Erdöl, Spurenelementen oder sogar Mikroplastik enthalten sind – dass diese für unsere Gesundheit schädlich sind, versteht sich von selbst.

Doch ist Himalayasalz auch wirklich gesund?

Unsere moderne Ernährung enthält viel zu hohe Mengen an Salz – dies beklagen Mediziner immer wieder. Dieses Problem lässt sich aber natürlich nicht beheben, indem man ab sofort nur noch Himalayasalz zu sich nimmt. Allerdings kann man bei diesem reinen Naturprodukt, das über Jahrmillionen von den Gebirgszügen konserviert worden ist, eine Garantie darauf, dass es keine industriellen Giftstoffe enthält. Denn als dieses Salz einst entstand, existierte noch kein Plastik auf der Erde.

Auch Himalayasalz enthält Spurenelemente – allerdings ist wissenschaftlich bewiesen, dass diese eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben. Alleine bereits das enthaltene Eisenoxyd, welches dem Salz seine charakteristische rosa Färbung schenkt, wirkt sich positiv auf den Anteil an Hämoglobin im Blut aus: Die Blutkörperchen sind dadurch in der Lage, noch mehr Sauerstoff aufzunehmen.

Schon seit vielen Jahren analysieren Wissenschaftler auf der ganzen Welt die Inhaltsstoffe des kostbaren Salzes – allerdings mit immer wieder neuen, abweichenden Ergebnissen. Fest steht, dass das Himalayasalz sich zu rund 98 % aus Natriumchlorid zusammensetzt und seine Färbung von Eisenionen verursacht wird. Alle weiteren Bestandteile sind bislang umstritten und nicht eindeutig geklärt – auch die gesundheitsfördernde Wirkung wird immer wieder in Frage gestellt. Man geht jedoch aktuell davon aus, dass das Salz etwa 85 weitere Mineralstoffe beinhaltet, welche der körpereigenen Mineralstoffzusammensetzung im Körper ähnelt und sich aus diesem Grund positiv auf unseren Körper auswirken soll. Eindeutig belegt ist diese Theorie aber bislang nicht. Bestätigt worden sind jedoch noch weitere Inhaltsstoffe, darunter Mangan, Kobalt, Kalzium, Fluorid, Magnesium und Kupfer – dies zeigen chemische Untersuchungen. Selbstverständlich ist das Salz auch eine wertvolle Jodquelle für den Körper – unser Organismus kann es bestens verwerten.

Die Wirkung von Himalayasalz auf den Körper

Nach esoterischer Auffassung enthält das Himalayasalz viel mehr Inhaltsstoffe, als bislang wissenschaftlich bestätigt werden konnten, zudem spielt auch die pure Reinheit der Bestandteile eine wichtige Rolle. Die Kombination aus verschiedenen Spurenelemente soll spezielle Schwingungen erzeugen, welche den Energiehaushalt des Körpers ausbalancieren und die Lebensqualität verbessern sollen. Man sagt außerdem, dass Himalayasalz eine außerordentlich gute bio-energetische Qualität aufweist. Dies muss jedoch jeder Konsument selbst für sich entscheiden.

Außer Frage steht jedoch, dass das Salz bei Feinschmeckern äußerst beliebt ist: Spitzenköche auf der ganzen Welt verwenden es oft und gerne für die verschiedensten Speisen. Dabei ist das Salz in verschiedenen Körnungsgraden erhältlich – sei es fein gemahlen oder als grobe Salzkristalle in der Mühle. Das Salz ist ein pures Naturprodukt, das vollkommen unverändert verkauft wird.

Es gibt allerdings klare Aromaunterschiede im Vergleich zu normalem Speisesalz. Sein Geschmack ist intensiver und würziger, aber dennoch vollkommen unaufdringlich und delikat. Um ein Gericht damit zu würzen, benötigt man nur eine kleine Menge. Am besten probiert man selbst aus, wie viel Salz man verwenden möchte – ganz egal, ob fein gemahlen oder in seiner groben Form, beide Varianten haben ihre Vorzüge. Es lässt sich beispielsweise für Steaks, gegrilltes Gemüse, Reisgerichte oder auch für Fisch verwenden.

Salzkristalllampen aus Himalayasalz

In seiner ursprünglichen Form zeigt sich Himalayasalz in Form riesiger Stücke. Diese werden bis heute in Pakistan ausgehöhlt und zu Lampen verarbeitet, die sich auf der ganzen Welt wachsender Beliebtheit erfreuen. Die zartrosa Färbung und die leichte Transparenz verbreiten einen angenehmen Schimmer im Raum. Die Farbvarianten von Himalayasalz sind vielfältig und können von hellem Rosa bis hin zu kräftigem Orange reichen. Jede Lampe ist handgefertigt und ein absolutes Unikat. Viele Menschen entscheiden sich für den Kauf von Salzkristalllampen, da diese ein warmes, weiches Licht im Raum verströmen, welches Gemütlichkeit in den Raum bringt und das Entspannen fördert.